Warum die Cover als Wandkunst funktionieren
DeMarcos Albumkunst spiegelt seine Musik: unpoliert, witzig und still-intim. Da ist die wiederkehrende Zigaretten-Bildsprache (er rauchte jahrelang Viceroys in Kette und schrieb ihnen zu Ehren sogar 'Ode to Viceroy'), das alberne Grinsen und Fotografie, die eher von einem Freund geschnappt als von einem Label inszeniert wirkt. Genau diese selbstgemachte Qualität macht diese Bilder zu großartigen Drucken. Sie bringen Persönlichkeit, ohne zu schreien, und ihre gedämpften, sonnengebleichten Farbpaletten passen in fast jeden Raum. Häng eines auf und du bekommst einen Spritzer Indie-Rock-Charakter, der trotzdem ruhig und gelebt wirkt. Wo viel Band-Merch laut und wegwerfbar wirkt, wurden diese Cover mit echten Fotografen und einem echten Auge aufgenommen, sodass sie auf Postergröße vergrößert ihre Details und ihre weiche, filmartige Körnung halten, statt zu zerfallen. Sie schmeicheln einem Schlafzimmer, einem Studio, einer Plattenecke oder einer Mietwohnung, die du nicht streichen darfst, und sie signalisieren deinen Geschmack jedem, der den Unterschied zwischen Hintergrundrauschen und Salad Days kennt.












