Wenige Bands haben aus Beständigkeit eine solche Tugend gemacht wie AC/DC. Seit ihrer Gründung 1973 in Sydney, Australien, formte die Gruppe einen der wiedererkennbarsten Sounds im Rock: einen schlanken, hochspannungsgeladenen Blues-Rock, angetrieben von zwei Gitarren, einer metronomartig präzisen Rhythmusfraktion und einem Sänger, der klingt, als würde er zum Frühstück Schotter gurgeln. Unsere AC/DC Poster Kollektion folgt dieser Geschichte Album für Album, vom rohen Pub-Rock der mittleren 1970er bis zu den stadionfüllenden Hymnen, die noch heute weltweit die Sportarenen erschüttern. Es folgt ein kurzer Rundgang durch den Katalog, damit du genau das Cover oder Logo für deine Wand findest und ein wenig von der Geschichte dahinter verstehst.
Die Young-Brüder und ein Anfang in Sydney
AC/DC war um zwei Brüder herum aufgebaut, Leadgitarrist Angus Young und Rhythmusgitarrist Malcolm Young, die beide im schottischen Glasgow geboren wurden, bevor ihre Familie nach Australien auswanderte. Die Band gab ihr Live-Debüt am letzten Tag des Jahres 1973 im Chequers, einem heruntergekommenen Cabaret-Club in Sydney. Der Name selbst stammt von den Buchstaben "AC/DC", die die ältere Schwester der Brüder, Margaret, auf der Rückseite ihrer Nähmaschine entdeckte. Margaret gab der Band auch ihren beständigsten optischen Gag: Sie schlug vor, Angus solle seine alte Schuluniform der Ashfield Boys' High School auf der Bühne tragen, eine Anspielung auf sein jungenhaftes Aussehen und seine Angewohnheit, stundenlang in seinem Schulblazer Gitarre zu üben. Der Schuljungen-Anzug tauchte erstmals im April 1974 auf und blieb für immer.
Die frühen Platten zeigen eine Band, die ihren Angriff schärft. Dirty Deeds Done Dirt Cheap, Let There Be Rock und Powerage zeichnen die Bon-Scott-Jahre nach, als der in Schottland geborene Sänger mit seinem spöttischen Witz und seinem straßenerprobten Draufgängertum den Riffs ihre Persönlichkeit gab. Das sind die Alben, die aus einem hungrigen australischen Club-Act eine Tourneemacht quer durch Europa und, langsam, in den Vereinigten Staaten machten. Was sie auszeichnete, war Disziplin: Während andere Bands Trends hinterherjagten, hielt AC/DC das Tempo stetig, die Refrains schlicht und die Lautstärke gewaltig, im Vertrauen darauf, dass ein großartiges Riff nie aus der Mode kommt. Malcolm hielt den Rhythmus wie ein Anker, während Angus soloierte und sich im Duck Walk über die Bühne bewegte, eine Arbeitsteilung, die die Gruppe fünfzig Jahre lang prägte.
Highway to Hell und der Verlust von Bon Scott
Highway to Hell, veröffentlicht am 27. Juli 1979, war die Platte, mit der AC/DC international durchbrach. Sie schärfte den Sound der Band zu etwas, das das Radio nicht ignorieren konnte, und wenige Tage nach der Veröffentlichung spielte die Gruppe zum ersten Mal im New Yorker Madison Square Garden, als Vorband von Ted Nugent. Es hätte der Beginn eines langen Aufstiegs sein sollen. Stattdessen wurde Bon Scott am 19. Februar 1980 nach einer durchzechten Nacht tot in London aufgefunden. Er war 33 Jahre alt. Für einen Moment schien es, als könnte die Band mit ihm enden, und die darauf folgende Trauer hätte das Buch AC/DC leicht für immer schließen können.
Back in Black und die weltweite Vorherrschaft
Statt sich aufzulösen, machten die Young-Brüder weiter. Im April 1980 engagierten sie den englischen Sänger Brian Johnson, und in jenem Sommer veröffentlichten sie Back in Black, ein Album, das mit dem läutenden Glockenschlag von "Hells Bells" beginnt und nie nachlässt. Es wurde zum meistverkauften Rock-Studioalbum aller Zeiten, mit weltweiten Verkäufen von schätzungsweise rund 50 Millionen Exemplaren, und in den Vereinigten Staaten wurde es 2024 für 27 Millionen ausgelieferte Einheiten zertifiziert und rangiert damit als das dritthöchst zertifizierte Album der amerikanischen Geschichte. Das komplett schwarze Cover, als Hommage an Scott konzipiert, ist eine der am unmittelbarsten wiedererkennbaren Hüllen der Musik, und genau deshalb steht es im Herzen dieser Kollektion, neben Flick of the Switch, Fly on the Wall und dem Soundtrack-Set Who Made Who.
Ein zweiter Wind und ein respektvoller Abschied
Die 1980er waren nicht nur Triumphe, doch AC/DC meldete sich 1990 mit The Razors Edge machtvoll zurück. Angetrieben von der Single "Thunderstruck" erreichte es Platz 2 der US Billboard 200 und erinnerte alle daran, warum die Formel funktionierte. Die Band hielt die Maschine mit Ballbreaker, Stiff Upper Lip und dem gewaltigen Black Ice am Laufen. Hinter den Kulissen kämpfte Malcolm Young still gegen eine Demenz; er zog sich 2014 aus der Band zurück und starb am 18. November 2017 im Alter von 64 Jahren, wobei sein Neffe Stevie Young die Rhythmusgitarre übernahm. Die Wiedervereinigung, aus der 2020 Power Up hervorging, wurde passenderweise bei Malcolms Beerdigung angestoßen, und die Platte steht als Hommage an ihn. Über fünf Jahrzehnte und ein Dutzend Studioalben hinweg änderte sich der Auftrag nie, und deshalb wirkt die hier versammelte Grafik so unverkennbar.