Die Beatles lieferten nicht nur den Soundtrack der 1960er, sie definierten neu, was ein Albumcover sein kann. Über acht Studiocover hinweg entwickelte sich die Band von einem billigen Schnappschuss im Treppenhaus zu handgebauten Kunstinstallationen, die heute in Museen hängen. Gerahmt an der Wand liest sich diese Reihe wie ein Jahrzehnt grafischer Erfindungskraft. Hier ist die Kollektion, Album für Album.
Die Parlophone-Jahre, 1963 bis 1965
Es beginnt in einem Treppenhaus. Please Please Me wurde vom Theaterfotografen Angus McBean aufgenommen, der sich im Foyer der EMI-Zentrale am 20 Manchester Square flach auf den Rücken legte, um die vier beim Blick über das Geländer einzufangen. George Martin hatte sie zunächst vor dem Insektenhaus des Londoner Zoos ablichten wollen, doch der Zoo lehnte ab. Zwei Jahre später setzte Help! den klaren grafischen Blick von Robert Freeman in Szene: Die Band formt mit ihren Armen Positionen, die wie Winkeralphabet aussehen, auch wenn die Buchstaben in Wahrheit nicht HELP ergeben. Freeman hatte das Wort buchstabieren wollen, fand dann aber die Armhaltungen für genau diese Buchstaben unbeholfen, also improvisierte er und wählte die stärkste Komposition statt der wörtlichen Botschaft.
Die Wende im Studio, 1965 bis 1966
Dann hören die Cover auf, Fotos einer Band zu sein, und werden zu Ideen. Rubber Soul bekam seine verträumt gestreckten Gesichter durch Zufall, als die Karte, auf die das Foto projiziert wurde, nach hinten kippte und das Bild in die Länge zog. Alle im Raum liebten die Verzerrung und behielten sie. Revolver ging noch weiter, das erste Beatles-Cover, das als reine Illustration angelegt war. Der Hamburger Freund Klaus Voormann verband Feder- und Tuschezeichnungen mit winzigen ausgeschnittenen Fotos, versteckte sein eigenes Gesicht unter Georges Haar und gewann für das Design einen Grammy. Manager Brian Epstein soll geweint haben, als er es sah.
Der psychedelische Höhepunkt, 1967
1967 ist das Jahr, in dem das Cover zur Kulisse wurde. Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band ist ein physisches Tableau der Pop-Art-Künstler Peter Blake und Jann Haworth, 88 Figuren drängen sich hinter der Band, jede ein lebensgroßer Ausschnitt, für den Epstein einzeln die Erlaubnis einholen musste. Es gewann den Grammy für das beste Albumcover. Sechs Monate später verbarg Magical Mystery Tour alle vier Gesichter hinter Tierkostümen, aufgenommen während der Dreharbeiten zu I Am the Walrus, das erste Mal, dass die Band auf einem Cover unkenntlich blieb. In Großbritannien erschien es als ungewöhnliche Doppel-EP mit Klappcover und einem 24-seitigen Booklet.
Das letzte Kapitel, 1969 bis 1970
Die Kollektion schließt mit den beiden meistzitierten Bildern des Pop. Abbey Road entstand in etwa zehn Minuten am 8. August 1969, Iain Macmillan auf einer Trittleiter, während ein Polizist den Verkehr anhielt, die fünfte von sechs Aufnahmen wurde fürs Cover gewählt. Es trug keinen Bandnamen und keinen Titel, die erste britische Beatles-LP, die auf beides verzichten konnte. Let It Be rahmte dann jeden Beatle allein in seinem eigenen schwarz umrandeten Kasten, vier getrennte Porträts für eine Band, die bereits auseinanderbrach.
Jedes Poster wird auf Papier in Museumsqualität gedruckt, in Größen von A4 bis zum imposanten A1, sodass du es an einen Rahmen neben dem Bett oder an eine ganze Wand anpassen kannst. Wähle gerahmt für ein fertiges, sofort aufhängbares Stück, oder ungerahmt, wenn du eigene Rahmen hast oder schwebend montieren möchtest. Farbe und Kontrast sind auf das Originalartwork abgestimmt, sodass Voormanns Linien scharf bleiben und der blaue Himmel von Abbey Road echt wirkt.
Diese Cover wurden dafür gemacht, zusammen zu hängen. Eine Galeriewand aus drei oder fünf Beatles-Covern erzählt den ganzen Bogen auf einen Blick, vom Treppenhaus am Manchester Square bis zum Zebrastreifen. Kombiniere den hellen Pop von Sgt. Pepper mit dem harten Schwarz von Let It Be, oder reihe das Studio-Trio aus Rubber Soul, Revolver und Abbey Road in einheitlichen Rahmen für einen klaren, gesammelten Look.